Einspeise­vergütung 2020/2021

damit können Sie rechnen​

Die Höhe der Einspeisevergütung wird vom EEG geregelt

Speisen Sie Strom aus erneuerbaren Energien in das öffentliche Stromnetz ein, erhalten Sie seit dem Inkrafttreten des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) im Jahr 2000 für jede Kilowattstunde eine für 20 Jahre garantierte staatliche Vergütung. Deren Höhe verändert sich jedoch sukzessive. Welche Berechnungsgrundsätze zu beachten sind und wie Sie die Rentabilität Ihrer Solaranlage ermitteln, das erfahren Sie im Folgenden.

Grundsätzliches zur Einspeisevergütung 2020/2021

Das EEG löste im Jahr 2000 das Einspeisegesetz ab. Dieses regelte bis dahin die Möglichkeit zur Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energien, sah aber lediglich eine Verpflichtung der Netzbetreiber zur Abnahme der Strommenge vor. Die Vergütung war den Netzbetreibern überlassen, sodass es enorme Unterschiede gab – allerdings auf einem niedrigen Preisniveau. Mit dem EEG wurde die Einspeisevergütung einheitlich geregelt. Die Höhe der Vergütung richtet sich demnach einerseits nach Anlagegröße und Energiequelle. Andererseits schlagen sich die Erzeugungskosten, also die Stromgestehungskosten, in den Vergütungssätzen nieder – die deswegen kontinuierlich fallen.

Entwicklung der Einspeise­vergütung bis 2020/2021 für Anlagen bis 10 KWp

Einspeise­vergütung 2020/2021 - Degressions­rate beachten

Grundsätzlich wird der Vergütungssatz für einen Zeitraum von 20 Jahren vereinbart, allerdings reduziert sich die zu vereinbarende Vergütungshöhe während des Jahres monatlich um rund 0,5 Prozent: Nehmen Sie Ihre Anlage Anfang 2021 in Betrieb, erhalten Sie also in den kommenden 20 Jahren eine höhere Vergütung, als wenn Sie sich erst im Sommer für eine Solaranlage entscheiden. Und das kann sich durchaus deutlich auswirken: Die Absenkung erhöht sich nämlich, wenn der Zubau an Solaranlagen die Zielwerte der Bundesregierung übersteigt. Die Beurteilung wird alle drei Monate durchgeführt, sodass sich die Degressionsrate auch in diesem Intervall ändern kann. Die aktuellen Werte: Die Einspeisevergütung reduziert sich von November 2020 bis einschließlich Januar 2021 um monatlich 1,8 Prozent.

Logische Frage: Ist ein wirtschaftlicher Betrieb mit der Einspeise­vergütung 2020/2021 noch möglich?

Grundsätzlich wird die Einspeisevergütung so kalkuliert, dass Sie als Anlagenbetreiber die Stromerzeugungskosten decken können – das trifft auch auf die Einspeisevergütung 2020/2021 zu. Vielmehr lohnt sich der Blick auf den Eigenbedarf und diesen mit seiner Pv-Anlage abzudecken.

Sie benötigen rund 12 Cent zur Erzeugung einer Kilowattstunde, bezahlen aber rund 30 Cent an die großen Stromanbieter. Eine Kombination erweist sich in der Praxis als ausgesprochen lukrativ.

Welche Möglichkeiten auf Ihrem Dach möglich sind, das zeigen wir Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch auf!

Wieviel Sonne passt auf Ihr Dach?

Eine effiziente Dachbelegung ist immer die Basis für eine positive Wirtschaftlichkeitsberechnung. Wie die perfekte Dachbelegung Ihrer Solaranlage aussehen kann, klären wir gerne gemeinsam mit Ihnen in einem individuellen Beratungsgespräch.